S-Bahn auch im nördlichen Landkreis

Augsburger Allgemeine Januar 2008

Meitingen l mst l

Die SPD Meitingen unterstützt Bürgermeister Neher (Thierhaupten) in seinem Kampf um den S-Bahn-Verkehr im Raum Augsburg


Für die Meitinger SPD-Vorsitzende Hannelore Britzlmair ist das Thema S-Bahn schon seit einiger Zeit auf der Agenda der Zukunftsziele für den Markt Meitingen. „Bei unserer Ideenwerkstatt im Juni letzten Jahres konnten wir schon von unserem Bürgermeisterkandidaten Matti Müller über dessen jahrelangen Kampf für den S-Bahn-Verkehr in der Region Augsburg hören. Dieses Thema ist genauso wichtig für den nördlichen Landkreis,“ ist sich Britzlmair sicher. Das bestehende Angebot auf der Strecke Augsburg-Donauwörth sei zwar schon jetzt besser als im westlichen Ast des AVV aber gleichwohl noch weit von einem S-Bahn-Verkehr, wie er für die drittgrößte bayerische Region eigentlich normal sein sollte, entfernt.
„Weder eine echte Vertaktung noch eine Durchbindung auf die anderen Äste ist hier gegeben,“ schließt sich auch Fraktionssprecher Werner Grimm der Petition an den Bayerischen Landtag an. „Die CSU-Schwaben haben sich auch bei diesem Thema jahrzehntelang von der, auf den oberbayerischen Raum fixierten Staatsregierung hinhalten lassen,“ weis auch Bezirk- und Marktgemeinderätin Ellen Blask. Bürgermeisterkandidat Matti Müller, bislang als Mitstreiter von Petitionsinitiator Bürgermeister Otto Völk im Diedorfer Marktgemeinderat, hat das Thema in den Meitinger Kommunalwahlkampf eingebracht und möchte im Falle seiner Wahl auch diese Erfahrungen zum Wohle Meitingens und der gesamten Region einbringen: „Solange in München sehr viel Geld für zum Teil sinnlose und überteuerte Verkehrsinvestitionen wie z.B. den Transrapid zur Verfügung gestellt wird ist jede weitere Hinhaltemaßnahme nicht hinnehmbar!“ so Müller. „Schwaben muss endlich an einem Strang ziehen und sich nicht weiter vertrösten lassen.“  

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